GGL fordert flexibleren Regulierungsrahmen bei der Überprüfung des GlüStV 2021
Amir Wagner · Sep 26, 2026

GGL fordert flexibleren Regulierungsrahmen bei der Überprüfung des GlüStV 2021

Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) hat im Rahmen der laufenden Überprüfung des Glücksspielstaatsvertrags 2021 (GlüStV 2021) zu einem anpassungsfähigeren Regulierungsrahmen aufgerufen, da die Aufsicht mit der rasanten Entwicklung von Technologien, Geschäftsmodellen und illegalen Aktivitäten Schritt halten muss; Beobachter notieren, dass diese Position während der aktuellen Evaluierungsphase im September 2026 weiterhin diskutiert wird, während sich der Markt ständig verändert.
Hintergründe der GlüStV 2021-Überprüfung
Der GlüStV 2021 bildet die Grundlage für die Regulierung des Glücksspiels in Deutschland, doch die GGL hebt hervor, dass starre Strukturen den Anforderungen moderner Entwicklungen nicht mehr gerecht werden, während Technologien wie mobile Plattformen und neue Zahlungsmethoden den Sektor prägen; Experten haben beobachtet, dass solche Anpassungen notwendig sind, um effektive Kontrollen aufrechtzuerhalten, und die Behörde verweist auf die Notwendigkeit, illegale Angebote schneller zu adressieren.
Argumente der GGL für mehr Flexibilität
Die GGL argumentiert, dass die Aufsicht mit der Evolution von Geschäftsmodellen und technologischen Innovationen mithalten muss, da sonst Lücken entstehen, durch die illegale Anbieter profitieren, während legale Betreiber unter strengen Vorgaben operieren; Forscher und Regulierungsexperten haben in diesem Kontext festgestellt, dass eine dynamischere Herangehensweise die Durchsetzung verbessern könnte, ohne dabei die Verbraucherschutzziele des Vertrags zu vernachlässigen.
Anstieg der Durchsetzungsmaßnahmen und Statistiken
Die Behörde berichtet von einem deutlichen Anstieg der Verbotsverfahren, die von 68 im Jahr 2022 auf 287 im Jahr 2025 gestiegen sind, und bis Ende 2025 wurden insgesamt 1.843 illegale Websites unzugänglich gemacht, wobei diese Zahlen laut GGL-Statistiken die intensivierten Bemühungen widerspiegeln, während der Fokus auf der Eindämmung nicht lizenzierter Angebote liegt; solche Entwicklungen zeigen, wie sich die Enforcement-Aktivitäten über die Jahre skaliert haben, und Beobachter merken an, dass diese Maßnahmen im Kontext der Vertragsüberprüfung eine zentrale Rolle spielen.

Und obwohl die Zahlen einen klaren Trend aufzeigen, betont die GGL zugleich, dass zukünftige Regelungen agiler gestaltet werden sollten, um auf neue Technologien wie Echtzeit-Datenanalysen oder innovative Plattformen reagieren zu können, während illegale Aktivitäten weiterhin im Fokus bleiben; Daten aus den genannten Berichten verdeutlichen, dass die Kombination aus erhöhten Verfahren und blockierten Seiten die Wirksamkeit bestehender Instrumente unterstreicht, doch Anpassungen sind erforderlich, um langfristig erfolgreich zu bleiben.
Auswirkungen auf Technologie und illegale Aktivitäten
Technologische Fortschritte und sich wandelnde Geschäftsmodelle erfordern laut der GGL eine Regulierung, die nicht statisch bleibt, sondern flexibel auf Veränderungen reagiert, da sonst der Vorteil bei Anbietern ohne Lizenz liegt, während die Behörde ihre Ressourcen auf die Bekämpfung illegaler Angebote konzentriert; Jene, die den Markt beobachten, haben festgestellt, dass die steigenden Verbotszahlen und die Blockaden von Websites bis 2025 bereits erste Erfolge zeigen, doch ohne Anpassungen des GlüStV könnten diese Fortschritte nicht nachhaltig sein.
Fazit
Zusammengefasst positioniert sich die GGL in der Überprüfung des GlüStV 2021 für einen regulierenden Ansatz, der mit technologischen und marktbezogenen Entwicklungen Schritt hält, wobei die berichteten Statistiken zu Verbotsverfahren und blockierten Websites die aktuelle Enforcement-Lage illustrieren; Diese Fakten aus den offiziellen Angaben bieten einen Einblick in die laufenden Bemühungen, ohne dass weitere Entwicklungen außerhalb dieser spezifischen Meldung berücksichtigt werden.